Mit Informationen, Material und Workshops zum Thema Rechenschwäche / Dyskalkulie möchte die
Elternmitiative Dyskalkulie Thüringen
Eltern, Pädagogen und Interessierte ansprechen, die sich für eine Förderung
von Betroffenen aller Altersklassen engagieren.
Ziel ist es, ausgehend von möglichen Ursachen Strategien "Rechenschwacher"
zu analysieren und gemeinsam zu erarbeiten, wie scheinbarem Unvermögen im
Bereich der Mathematik entgegengewirkt werden kann.
Kommt Ihnen das bekannt vor? |
So ging es uns... |
Teilleistungsstörung/ |
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Wir bemerkten bei unserem Kind Schwierigkeiten beim Verstehen mathematischer
Zusammenhänge. Den Ratschlag: "Der Knoten platzt schon noch" mussten wir sehr oft anhören. Anfangs versuchten wir durch geduldiges Üben zum Ziel zu kommen. Bis wir immer verzweifelter feststellen mussten, dass "Üben" nichts hilft. Im Gegenteil. In der Schule kam es zu einem auffälligen Leistungsabfall. Zunächst in Mathematik, dann auch in anderen Fächern. Immer mehr Zeit wurde für Hausaufgaben benötigt. Trotzdem häuften sich Misserfolge. Hobbys wurden eingeschränkt oder ganz aufgegeben. Unser Kind zog sich mehr und mehr in sich zurück. Der Freundeskreis wurde immer kleiner, das Selbstvertrauen ging verloren. Nachts schlief das Kind nicht durch. Appetitlosigkeit, häufig Bauch-, Kopfschmerzen und Übelkeit, sogar Schulangst stellte sich ein. Die Nerven von Kind, Eltern und Lehrern wurden unendlich strapaziert. Durch Zufall hörten wir von einer Selbsthilfegruppe: Rechenschwäche/Dyskalkulie... |
Nicht jeder, der Schwierigkeiten in Mathematik hat, ist von Dyskalkulie
betroffen. Dyskalkulie ist noch relativ unbekannt. Es gibt nicht die Entwicklungsstörung Dyskalkulie sondern sehr individuelle Ausprägungen, unterschiedliche Formen und Ursachen. Trotz normaler Intelligenz weicht das Leistungsniveau in Mathematik vom übrigen Entwicklungsstand dieser Personen stark ab. Grundlegende Rechenfertigkeiten werden nicht beherrscht. Das Verständnis für Zahlen. Mengen. Größen, Beziehungen von Quantitäten und Rechenoperationen ist nur mangelhaft entwickelt. Nm Gegensatz dazu stehen gute Leistungen in anderen Fächern. Bei nicht erkannter Rechenschwäche werden die sehr sensiblen Kinder oft als dumm oder faul betrachtet. Aus Unkenntnis wird ihnen der Besuch von Sonderschulen empfohlen. Wichtig ist das frühzeitige Erkennen des Vorliegens einer solchen Störung, um ständig steigendem Leistungsdruck, Misserfolgsorientierung und gänzlichem Schulversagen vorzubeugen. Aber Dyskalkulie behebt sich nicht im Selbstlauf. |
Ziele unserer Initiative: |
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Ansprechpartner in Thüringen |
| Ein Erfolgsrezept können Sie von uns nicht erwarten. Wir sind keine
Profis. Wir haben uns zusammengefunden, um für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Fach Mathematik Wege zur Rückgewinnung ihres Selbstvertrauens zu suchen. Wir wollen eine Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schulen, Medizinern, Psychologen, Therapieeinrichtungen und Ämtern zum Wohl der Betroffenen erreichen. Wir möchten Eltern auf der Suche nach geeigneten Finanzierungs- und Therapiemöglichkeiten mit unseren Erfahrungen beratend zur Seite stehen. Wir möchten die Erfahrungen anderer Eltern nutzen, um ein Konzept für die Meisterung des Behördendschungels zu entwerfen, um damit den Leidensweg der von Dyskalkulie betroffenen Kinder zu verkürzen. Über Ihre Mitarbeit würden wir uns sehr freuen. |
E.-M. Jung 99518 Bad SuIza Tel.:(036461)22587 E-mail: dyskalkulie.thueringen@web.de |
Dieser Flyer konnte mit der Unterstützung der AOK entstehen.
Die AOK Thüringen, Regionalzentrum Weimar/Weimarer
Land, Geschäftsstelle Apolda übernahm jüngst die Organisation
und den Druck von 500 dieser Faltblätter. Unser Dank geht an die Regionalleiterin
Frau Schnellert und die Sachbearbeiterin für Rehabilitation, Frau Kahle,
in Apolda.“
Große Unterstützung erfuhr die Elterninitiative bisher auch bei Kopierarbeiten
und dem Druck von Faltblättern durch den Studienkreis Apolda, die IKOS
Jena und die KISS Erfurt.
Die aus der 1999 gegründeten Elterninitiative hervorgegangene „Elterninitiative
Dyskalkulie Thüringen“ bemüht sich, über die Hintergründe
und Zusammenhänge dieser Entwicklungsstörung aufzuklären.
„Rechenstörung/Rechenschwäche/Dyskalkulie ist noch relativ unbekannt,
unerforscht und ein immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückendes
Thema in Thüringen.
Wichtig ist das frühzeitige Erkennen des Vorliegens einer unter anderem
auf ungenügenden Grundlagenkenntnissen in Mathematik beruhenden Entwicklungsstörung.
Sie wird meist ab der 2. Klasse der Grundschule auffällig und kann Ursache
für daraus resultierende psychosomatische Störungsbilder sein. Nicht-
oder zu spätes Erkennen führt dann zu Schulversagen und oft zu teuren
Therapien."
Elterninitiative Dyskalkulie Thüringen
Interessenten werden gebeten, sich bittebieten ebenfalls ihre Hilfen an.
Die Newsletter der PAETEC Institute für Lerntherapie halten für Sie nützliche Informationen zum Umgang mit Kindern, die Lernschwierigkeiten haben, bereit.
Seit immer mehr Kinder, deren Verhaltensformen oder Begabungsprofile nicht
einer engen Norm entsprechen, zunehmend als krank eingestuft werden, ist diese
Debatte neu entfacht.
Auch Kinder mit einer Rechenschwäche sind davon betroffen.
Vier Wissenschaftlerinnen, Dr. Britta Büchner, Dr. Borghild Rehak, Dr. Nicole Robering und Prof. Dr. Birgit Werner, gehen deshalb im aktuellen Newsletter dieser Frage nach:
Ist LRS eine Krankheit?
Wir berichten außerdem über die didacta, Europas größte Bildungsmesse, die im Februar 2009 in Hannover stattfand.
Im Buchtipp stellen wir den Jugendroman
"35 Kilo Hoffnung" von Anna Gavalda vor.
Sie finden den Newsletter unter: http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/180.pdf
unter den Berliner Kindern sind es schon 42 Prozent, unter den Stuttgarter Kindergartenkindern bereits 67 Prozent, die Deutsch als Zweitsprache lernen.
Wenn diese Kinder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche haben, dann wird sie häufig nicht erkannt, weil die Lernprobleme auf allgemeine Spracherwerbsprobleme zurückgeführt werden.
Im aktuellen Newsletter sehen wir uns deshalb die Grundlagenforschung in diesem Bereich an:
Was weiß man inzwischen darüber, wie Kinder eine Zweitsprache lernen?
Außerdem stellen wir das LiSe-DaZ-Verfahren vor.
Mit diesem lässt sich der sprachliche Entwicklungsstand sehr gut diagnostizieren.
Darauf basierend können dann gezielt Fördermaßnahmen aufgebaut
werden. ...
Unseren Newsletter finden Sie unter: http://duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/199.pdf
Mit freundlichen Grüßen
Doris Friedrich
Duden Paetec GmbH
Duden Institut für Lerntherapie
Doris Friedrich
Leiterin für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Bouchéstr.
12 // Haus 11, 12435 Berlin Tel. +49 (0)30 5331-1825, Fax: (0)30 5331-1829
E-Mail: d-friedrich@duden-institute.de
http://duden-institute.de
"Was zählt?" ist das Thema unseres
neuen Newsletters.
Prof. Dr. habil Stoye weist auf die Bedeutung von Vorstellungen beim Mathematiklernen
hin.
Jana Köppen, Fachbereichsleiterin Mathematik der Duden Institute für
Lerntherapie, empfiehlt dazu passend verschiedene Spiele, die das Entwicklen
von Vorstellungen unterstützen.
Auf dem Buchmarkt ist das "Handbuch Rechenschwäche" in einer
erweiterten und überarbeiteten Auflage neu erschienen.
Wir stellen dieses Fachbuch als Buchtipp vor.
Den Newsletter finden Sie unter:
http://duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/204.pdf
Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
Mit herzlichen Grüßen
Doris Friedrich
Duden Paetec GmbH
Duden Institut für Lerntherapie
Doris Friedrich
Leiterin für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Bouchéstr.
12 // Haus 11, 12435 Berlin Tel. +49 (0)30 5331-1825, Fax: (0)30 5331-1829
E-Mail: d-friedrich@duden-institute.de
http://www.duden-institute.de
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Duden Paetec GmbH
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 34527
Geschäftsführung: Dr. Gerd-Dietrich Schmidt
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Heutzutage bezweifelt niemand mehr, dass es Kinder mit einer Rechenschwäche oder Lese-Rechtschreib-Schwäche gibt.
Marleen Dudjahn, Fachbereichsleiterin für Deutsch und Englisch im Duden
Institut für Lerntherapie, gibt deshalb im neuen Newsletter Auskunft, was
man unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche in Englisch versteht.
In einem weiteren Artikel wird dazu der englischsprachige Raum betrachtet. Dort widmen sich Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten dem Phänomen der Fremdsprachenlegasthenie.
Im Buchtipp wird ein Fachbuch zur LRS-Förderung im Englischunterricht vorgestellt und ein kleiner Bericht informiert über die Tage der Mathematik Rhein-Main-Neckar.
Den Newsletter finden Sie unter:
http://duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/167.pdf
Viel Freude beim Lesen!
Mit freundlichen Grüßen
Doris Friedrich
geht es um Lernen und Bewegung.
Majka Schmidt, Motologin, beschreibt wie Bewegung vor allem das Verständnis für mathematisch-physikalisches Wissen unterstützt.
Außerdem gibt der Newsletter Anregungen, wie Eltern und Pädagogen Bewegung beim Lernen einsetzen können.
Sie finden den Newsletter auf unserer Homepage unter:
http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/156.pdf
DUDEN PAETEC GmbHDer aktuelle Newsletter 2 / 08 :
Der Begriff der seelischen Behinderung löst bei Eltern oft Unverständnis und Irritationen aus - vor allem, wenn er von Jugendämtern im Zusammenhang mit einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche gebraucht wird.
Was bedeutet dieser Begriff?
Im aktuellen Newsletter beleuchten wir diesen näher.
Dr. Thomas Schlesinger, Kinder- und Jugendpsychiater des Gesundheitsamtes des Landkreises Märkisch-Oderland betrachtet ihn aus juristischer Sicht.
Dr. Bärbel Lorenz, Leiterin des DUDEN PAETEC Instituts für Lerntherapie in Rostock, zeigt anhand eines Fallbeispiels die Situation betroffener Kinder.
Außerdem berichtet der Leiter des Instituts in Jena, Dr. Klaus Rues, von Lerntherapien in den Ferien auf einem Reiterhof.
Den Newsletter finden Sie unter:
http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/149.pdf
greifen wir eine Debatte um Diskriminierung im Klassenzimmer auf.
Wegen einer neuen Empfehlung wurde der Kultusministerkonferenz Diskriminierung von Legasthenikern und Dyskalkulikern vorgeworfen.
Wir fragten nach und führten ein Interview mit Werner van den Hövel, dem Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe bei der Kultusministerkonferenz.
Außerdem machen wir beim Jahr der Mathematik mit.
Was wir vorhaben, stellen wir im Newsletter kurz vor.
Sie finden diesen auf unserer Homepage unter:
http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/142.pdf
Im Newsletters 3/2007 geht es um Stress in der Familie bei Lernproblemen der Kinder. Dr. Bärbel Lorenz, Leiterin des Duden Paetec Instituts Rostock, gibt Empfehlungen, was man machen kann, wenn die Nerven in der Familie blank liegen.
Außerdem stellt sich die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung vor.
Sie bietet ein interessantes Online-Projekt für Kinder, Jugendliche und Eltern, die Hilfe bei familiären Problemen suchen.
Das empfohlene Hörbuch von Wolfgang Bergmann verrät, wie wir unsere Kinder glücklich machen können und Dr. Christian Werge, Leiter des Duden Paetec Instituts Halle, berichtet über einen interessanten Vortrag des Mediziners Prof. von Aster.
Er forscht seit Jahren im Bereich der Rechenschwäche.
Der Newsletter steht Ihnen als PDF-Download unter
http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/113.pdf
zur Verfügung.
Newsletter 2/2007:
Lernmotivation in der Schule
Prof. Dr. Andreas Hartinger, Ordinarius für Grundschulpädagogik und –didaktik
an der Universität Augsburg, stellt die Ergebnisse seiner Studie vor:
So wie es für Schüler keine Nürnberger
Trichter gibt, so gibt es auch für Lehrerinnen
und Lehrer keine Patentrezepte,
wie sie ihren Schülern erfolgreich den Schulstoff
vermitteln können. Allerdings hat sich in den
letzten Jahren gezeigt, dass ein Lernen bzw.
Lehren, das sich an den Interessen der Schüler
orientiert, deutlich erfolgreicher und besser ist,
als ein Lernen ohne Interesse. Weil dies vor
allem für das Verständnis des Gelernten gilt und
nicht für reines Faktenwissen, ist das Interesse
am Stoff als ein wichtiger Hinweis für Erfolg versprechenden
Unterricht zu sehen. Das Interesse
am Stoff erhöht die Lernmotivation.
Weiteres lesen Sie unter http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/110.pdf
Der Newsletter stellt das Buch vor: Besser lernen, Martin Schuster, Hans-Dieter Dumpert, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2007, ISBN 978-3-540-29377-4, 19,95 EUR |
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„Besser lernen“ ist ein Lernratgeber
für jedermann. Es
stellt leicht verständlich und
leicht nachvollziehbar Lerntechniken
vor. Erfolgreiches Lernen verläuft nach Schuster und Dumpert nach einem immer wieder kehrenden Muster, das sie den basalen Dreischritt des Lernens nennen. Dabei wird das Wissen, der Stoff, aber genauso auch ein Bewegungsablauf über drei Schritte gelernt: 1. einprägen, 2. abrufen und 3. prüfen. Das klinkt zunächst sehr einfach, was das Buch „Besser lernen“ dann aber interessant macht, sind die daraus konkret abgeleiteten Lernstrategien. Anhand von zahlreichen Beispielen werden verschiedene Modelle vorgestellt. Wie gelingt das Auswendiglernen von Vokabeln oder Gedichten besser? Wie schaffe ich es, Texte sinngemäß wiedergeben zu können? Wie gelangt man zu einem wirklichen Verständnis des Wissens, dass dann auch in neuen Zusammenhängen abrufbar ist? Durchgängig finden sich dabei auch Tipps, wie die eigene Lernmotivation erhöht werden kann. Ein langes Kapitel ist den Sorgen und Nöten beim Lernen gewidmet. Die Autoren geben Empfehlungen, wie man damit umgehen kann. Wie lassen sich Unsicherheiten reduzieren? Wie das Selbstgefühl stärken? Dieses Buch richtet sich an ältere Schüler, die sich z.B. auf das Abitur oder einen Berufsabschluss vorbereiten. Es hilft Studenten, die häufig in kurzer Zeit große Wissensmengen bewältigen müssen und es gibt Lehrern und Lehrerinnen Anregungen für die Wissensvermittlung. Auch für Eltern gibt es ein kleines Kapitel, wie man Kindern beim Lernen helfen kann. Aber eines kann auch „Besser lernen“ nicht: das Lernen abnehmen. Ohne Mühe geht es nicht. Aber mit „Besser lernen“ geht manch ein Lernvorgang effektiver und die Freude am Lernen wächst. |
der Newsletter 1/2007 befasst sich in zwei Artikeln mit den psychischen Folgen von Schulversagen.
Wenn Kinder die geforderten Leistungen nicht bewältigen, beginnt für viele eine lange Leidensgeschichte.
Das Schulversagen hinterlässt deutliche Spuren in der Psyche.
Erste Folgen sind schon in der Anfangsphase zu beobachten.
Bleiben die Lernprobleme über längere Zeit bestehen, dann kann es zu massiven Störungen kommen.
Außerdem informiert der Newsletter über vier neue DUDEN Institute für Lerntherapie, die in den nächsten Wochen eröffnen werden.
Sie finden den Newsletter unter dem Link:
http://www.paetec.de/verlag/pdf_pit/105.pdf
Wenn der Schulalltag wieder Einzug mhält. Für viele Kinder Anlass zur Freude, bei
manchen beginnen erneut die Sorgen um ein gutes Zeugnis. In diesem
Newsletter skizziert Prof. Dr. Uwe Sandfuchs, wie man durch eine entsprechende
Unterrichtsgestaltung auch Kindern mit Lernproblemen gerecht werden kann.
Lerntherapeutin und Grundschullehrerin Marlies Kießler verrät Eltern
von Vor- und Grundschulkindern, welche Fähigkeiten ihre Kinder beim Schuleintritt
beherrschen sollten.
Ein Bericht über ein Ehemaligen-Treffen von Therapiekindern, Termine aus
den Instituten und eine Buchempfehlung runden diesen Newsletter ab.
Den Newsletter, die vollständige Fassung des Artikels von Prof. Dr. Uwe
Sandfuchs und eine Liste empfehlenswerter Kinderbücher
und Ratgeber können Sie als PDF-Dokument herunterladen:
http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2005_3.pdf
oder
http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2005_1.pdf
Er beschäftigt sich mit der Frühförderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten.
oder z.B.
Der Newsletter 4/2004:
http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2004_4.pdf
Diesmal geht es vor allem um Probleme beim Englischlernen.
Zum Ausprobieren einer Übung können Sie sich auch ein Arbeitsblatt
unter folgendem Link abrufen:
http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/Arbeitsblatt_Englisch_62.pdf
andere:
http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2004_1.pdf
Lernschwierigkeiten verschwinden nicht automatisch mit dem Übergang auf eine neue Schule.
Daher greifen wir in unserem ( neuen/d.Red. )Newsletter dieses Thema auf.
Diplom-Pädagogin Dr. Birgit Ebbert erinnert an einige allgemeine Aspekte, die beim Übergang zu beachten sind.
Institutsleiterin Dr. Mikaela Blume gibt Hinweise, wie Lehrerinnen und Lehrer Kindern und Jugendlichen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche das Lernen in der weiterführenden Schule erleichtern können.
Institutsleiterin Jana Köppen fasst die wichtigsten mathematischen Grundlagen zusammen, die ein Kind am Übergang zur weiterführenden Schule beherrschen sollte.
In der Reihe ?Buchtipps? stellen wir den neuen Elternratgeber ?Rechenschwäche? von Margret Schwarz vor, der Vorsitzenden der Initiative für das rechenschwache Kind.
http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/91.pdf
Im neuen Newsletter finden Sie Informationen zu Spiel und Lerntherapie.
Die Adresse ist http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/102.pdf
Mit einem Buchangebot, dass durchaus familienfreundlich ist und zur rechten Zeit kommt. Denn richtig spielen macht schlau.
Zu einem neuen Hilfsangebot für Eltern
schreibt der Leiter des Institutes, |
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Wenn das eigene Kind Probleme beim Lernen in der Schule hat, ist dies für
viele Eltern oft unverständlich. Besonders schlimm ist es, wenn solche
Probleme nur in einem Fach auftreten und das Lernen in anderen Bereichen anfänglich
keine Schwierigkeiten bereitet. Die Folge ist, dass im Problemfach eben mehr
geübt wird. Damit beginnt oft ein Kreislauf, der in der Literatur als "Teufelskreis
der Lernprobleme" bekannt ist.
Dabei können die Gründe für Probleme beim Lernen sehr vielfältig
sein.
Nur selten kann zusätzliches Üben des aktuellen Schulstoffes die Lernprobleme
überwinden helfen.
Am Duden Paetec Institut für Lerntherapie Erfurt organisieren wir ab September
2005 ein Elternseminar in dem sich Eltern, Großeltern oder andere Interessierte
zu Themen, die im Zusammenhang mit Lernproblemen stehen, informieren können.
Vorest sind folgende Themen geplant:
- Lernschwierigkeiten im Mathematikunterricht der Grundschule. Wie können
Eltern helfen?
- Ergotherapie - Eine für Kinder wichtige Heilmethode
- Lernschwierigkeiten im Deutschunterricht der Grundschule. Wie können
Eltern helfen?
- Erziehung und Ermutigung - Kinder stärken
Nähere Informationen finden Sie auch im Internet (http://www.pit-erfurt.de).
Für weitere Anfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Schmitz
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DUDEN PAETEC Institut für Lerntherapie Erfurt Beratung - Diagnostik - Lerntherapie
Holbeinstraße 5, 99099 Erfurt
Tel./Fax: 0361 6535360
Telefon: 0361 3804559 oder 0179 4993539
Email: erfurt@duden-paetec.de
Internet: http://www.pit-erfurt.de
Karina Heyber und Dr. Olaf Steffen.
Zentrum für Rechenschwäche in Altenburg - Dr.
Olaf Steffen und Karina Heyber bei OTZ / Von OTZ-Redakteurin Elke Lier
Seit 1. März gibt es in Altenburg eine Spezialeinrichtung zur Erforschung,
Diagnose und Therapie von Rechenschwäche (Tel: 03447/896981, www.ZTR-Rechenschwaeche.de).
Leiterin Karina Heyber und Dr. Olaf Steffen, wissenschaftlicher Leiter der Institute Halle, Leipzig, Naumburg, gaben bei OTZ Antwort auf die Frage: "Warum solch ein Zentrum?". Bis zu 30 Prozent aller Grundschüler, so jüngste Forschungsergebnisse der Universitäten Jena und Potsdam in Kooperation mit ZTR, leiden unter Rechenschwäche (Dyskalkulie). Bei berufsunfähigen Jugendlichen - Landesarbeitsämter gehen von 25 Prozent jedes Jahrgangs aus- kämpfen bis zu 85 Prozent mit dem Problem. Rechenschwäche lässt ihnen kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Dr. Steffen: "Zahlenmathematik ist ein aufeinander aufbauendes Wissensgebiet. Wenn sehr früh wesentliche Abstraktionsschritte nicht begriffen wurden, kommt es zum Verständnisbruch. Dem Schulstoff kann nicht mehr gefolgt werden. Dyskalkulie ist ein erworbenes Wissensdefizit, aber keine Krankheit." Als "Verschiebebahnhof" bezeichnet der Sozialwissenschaftler den Umgang mit Kindern, die oft unsinnig in Förderschulen und mathematischen Therapien landen. Karina Heyber, 20 Jahre Mathelehrerin in Gera: "Auch gut ausgebildete Lehrer und Sonderpädagogen können es nicht schaffen, solchen Kindern zu helfen. Dafür ist eine Spezialausbildung nötig."
Rechenschwäche ist begründet im fehlenden kardinalen Zahlverständnis. Sie ist nicht Folge von Dummheit, fehlendem Fleiß, mangelnder Konzentration oder logischem Denkvermögen, betonen die Gesprächspartner. Sie verweisen dabei auf seltene Fälle gesundheitlicher Ursachen wie "Frühgeburt, Hör- und Sehschwächen sowie Mittelohrentzündungen, die mit der Charit- gerade erforscht werden."
Dr. Steffen führt Ursachen auch aufs Schulsystem zurück: "Anders als vor 1989 findet einerseits keine Anleitung zum Verständnis von Zahlen und Mengen mehr im Kindergarten statt. Dies setzt der Lehrplan der 1. Klasse aber voraus. Andererseits werden Wissensdefizite der Erstklässler zu sehr früher Differenzierung herangezogen, so dass Lernprobleme schnell zur Privatsache werden." Üben, üben, üben - das Rezept versage bei Rechenschwäche.
"Wer nicht rechnen kann, ist dumm." Diese These nennt Dr. Steffen "Unsinn" und einen "Frontalangriff auf das Kind". Mathematische Lerndefizite seien korrigierbar, unbehandelt fühlen sich Kinder immer mehr als Versager. Ihnen zu helfen, sei neben Forschung und Wissenstransfer Ziel der für alle offenen Therapieeinrichtung in der Altenburger Gabelentzstraße 6.
"Nach einem ersten persönlichen Beratungsgespräch mit Kind und Eltern ", so Karina Heyber, "wird entschieden, ob das Zentrum für das Mathe-Sorgenkind zuständig ist. Dann beginnt die Diagnostik. Bei nötiger Motivation und tatsächlicher Rechenschwäche leiten wir altersunabhängig eine Einzeltherapie von 45 Minuten einmal pro Woche ein." Zwischen 100 und 120 Stunden sind notwendig, um das Mathedefizit zu beseitigen.
Privat finanziert ist dies nicht ganz billig. Eine Elite-Nachhilfe?
Karina Heyber und Dr. Steffen verneinen das. Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz
könnten bei drohender seelischer Behinderung infolge Dyskalkulie gemäß
den Paragraphen 35a sowie 27 des Sozialgesetzbuches VIII Therapiekosten beim
Jugendamt beantragt werden. Jedoch solle nicht die ganze Problematik dort abgeladen
werden. Für die Präventionsarbeit an den Schulen stehe das ZTR Schulämtern
und Ministerien schon jetzt zur Seite.
OTZ, 26.03.04
Unter dem Begriff Rechenschwäche werden erhebliche und lang andauernde Schwierigkeiten beim Erlernen der mathematischen Grundlagen zusammengefasst. Die Ursachen dafür können sehr verschieden sein. Es ist aber keine Krankheit im eigentlichen Sinne.
Solche Schwierigkeiten wie bei Ihrem Sohn können beispielsweise infolge von Verzögerungen in der Entwicklung entstehen. Oder aber die Anforderungen, die in der Schule gestellt werden, passen nicht zu den Voraussetzungen Ihres Kindes. Meist wird das leider erst erkannt, wenn bei betroffenen Kindern ein sicherer Umgang mit den ersten Grundlagen der Mathematik nicht mehr gelingt.
Es ist aber auch nicht ungewöhnlich, dass sich solche Probleme erst in der Regelschule drastisch zeigen. Betroffene Schüler kaschieren häufig durch Auswendiglernen von Regeln und Rechenverfahren ihre Probleme, ohne dass inhaltliches Verständnis aufgebaut wurde. Oft ist es dann die Bruchrechnung, die Schwierigkeiten offenlegt. Eltern kennen die Situation, dass Geübtes zu Hause klappt, aber bereits kleine Veränderungen in der Aufgabenstellung ein Scheitern mit sich bringen. Wenn Kinder jedoch die systematisch aufgebauten Grundlagen der ersten Schuljahre nicht als Lernvoraussetzungen für sich entwickeln konnten, gelingt ein erfolgreiches Weiterlernen auch nicht und die Misserfolge mehren sich später.
Effektive und dauerhaft erfolgreiche Hilfe muss deshalb die Lernvoraussetzungen
entwickeln und die Grundlagen des Mathematikunterrichts aufbauen. Leider ist
das häufig in der Schule allein nicht zu leisten, auch wenn Eltern sich
wünschten, dass entsprechende Schwierigkeiten im Unterricht selbst abgebaut
werden. Sie können Ihrem Kind aber zuhause durchaus helfen. Nur aktuelle
Aufgaben zu üben reicht dafür nicht aus. Versuchen Sie herauszufinden,
an welcher Stelle Ihr Sohn die Grundlagen in der Mathematik nicht verstanden
hat und erklären Sie ihm dies noch einmal. Dabei empfiehlt es sich, auch
die Mathematiklehrerin mit einzubeziehen und zurate zu ziehen. Kleine Erfolgserlebnisse
wirken dann oft sehr motivierend und können vielleicht schon aufgebaute
Blockaden lösen. Das Verständnis für Zahlen und mathematische
Zusammenhänge lässt sich auch spielerisch fördern. Schauen Sie
sich auch einmal im Fachbuchangebot um, dort finden Sie spannende Zahlenspiele
und Aufgabenhefte, die den Zugang zu der meist als trocken empfundenen Mathematik
erleichtern. Natürlich können Sie auch einen Lerntherapeuten konsultieren.
TA, 21.04.04
Das Erfurter Institut für pädagogische Diagnostik unterstützt Eltern bei der bedürfnisorientierten Förderung der Kinder im Elementar- und Primarbereich ( bis 12 Jahre).
brauchen Eltern Rat und Hilfe |
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ADS-Selbsthilfegruppen sind ihre Partner. Seit 2001 gibt es eine solche Selbsthilfegruppe in Rudolstadt, es ist die Adresse für betroffenen Eltern. |
Familienzentrum Schillerstraße 50 07407 Rudolstadt Tel. 03672 31 36 10 Ansprechpartnerin Frau Manuela Triltsch, Tel. 03672 42 37 79. |