• Elterninitiative Dyskalkulie

  • Paetec-Institute für Lerntherapie/ Newsletter

  • Zentrum für Rechenschwäche in Altenburg

  • Adressen

  • Professionelle Lernförderdiagnostik für Ihr Kind/Institut für pädagogische Diagnostik

  • Elterninitiative "Kunterbunt"- unser Umgang mit ADS und ADHS

    Rechenschwäche

    Mit Informationen, Material und Workshops zum Thema Rechenschwäche / Dyskalkulie möchte die

    Elternmitiative Dyskalkulie Thüringen

    Eltern, Pädagogen und Interessierte ansprechen, die sich für eine Förderung von Betroffenen aller Altersklassen engagieren.
    Ziel ist es, ausgehend von möglichen Ursachen Strategien "Rechenschwacher" zu analysieren und gemeinsam zu erarbeiten, wie scheinbarem Unvermögen im Bereich der Mathematik entgegengewirkt werden kann.

    Kommt Ihnen das bekannt vor?

    So ging es uns...

    Teilleistungsstörung/
    -schwäche Dyskalkulie

    • Ihr Kind sitzt übermäßig lange an den Mathematik-Hausaufgaben...,
    • liest oder schreibt Zahlen immer wieder falsch ....
    • Sie bemerken, dass Ihr Kind beim Rechnen die Finger benutzt und sich an Zählhilfen klammert ...
    • Es verrechnet sich häufig um plus oder minus Eins ....
    • Im Zusammenhang mit der "Null" treten immer wieder Fehler auf ...
    • Ihr Kind scheint keinen Unterschied zwischen "Einer", "Zehner", "Hunderter" zu machen ....
    • Ihr Kind benutzt unlogische Rechenwege
    • Größenvergleiche gelingen nur zufällig
    • Bei Sachaufgaben ergeben sich scheinbar unsinnige Lösungen ...
    • Ihr Kind wirkt beim Rechnen "unkonzentriert" und reagiert gereizt auf Ihre Nachfragen ...
    • Es hat kein "Zeitgefühl" oder scheint die Uhr nicht zu verstehen ...
    • Sie haben den Eindruck, dass "Üben" keinen Erfolg bringt...
    Und diese Aufzählung ließe sich noch vielfach erweitern.
    Wir bemerkten bei unserem Kind Schwierigkeiten beim Verstehen mathematischer Zusammenhänge.
    Den Ratschlag: "Der Knoten platzt schon noch" mussten wir sehr oft anhören. Anfangs versuchten wir durch geduldiges Üben zum Ziel zu kommen. Bis wir immer verzweifelter feststellen mussten, dass "Üben" nichts hilft. Im Gegenteil.
    In der Schule kam es zu einem auffälligen Leistungsabfall. Zunächst in Mathematik, dann auch in anderen Fächern. Immer mehr Zeit wurde für Hausaufgaben benötigt. Trotzdem häuften sich Misserfolge.
    Hobbys wurden eingeschränkt oder ganz aufgegeben. Unser Kind zog sich mehr und mehr in sich zurück. Der Freundeskreis wurde immer kleiner, das Selbstvertrauen ging verloren.
    Nachts schlief das Kind nicht durch. Appetitlosigkeit, häufig Bauch-, Kopfschmerzen und Übelkeit, sogar Schulangst stellte sich ein.
    Die Nerven von Kind, Eltern und Lehrern wurden unendlich strapaziert.
    Durch Zufall hörten wir von einer Selbsthilfegruppe: Rechenschwäche/Dyskalkulie...
    Nicht jeder, der Schwierigkeiten in Mathematik hat, ist von Dyskalkulie betroffen.
    Dyskalkulie ist noch relativ unbekannt. Es gibt nicht die Entwicklungsstörung Dyskalkulie sondern sehr individuelle Ausprägungen, unterschiedliche Formen und Ursachen. Trotz normaler Intelligenz weicht das Leistungsniveau in Mathematik vom übrigen Entwicklungsstand dieser Personen stark ab. Grundlegende Rechenfertigkeiten werden nicht beherrscht.
    Das Verständnis für Zahlen. Mengen. Größen, Beziehungen von Quantitäten und Rechenoperationen ist nur mangelhaft entwickelt.
    Nm Gegensatz dazu stehen gute Leistungen in anderen Fächern.
    Bei nicht erkannter Rechenschwäche werden die sehr sensiblen Kinder oft als dumm oder faul betrachtet. Aus Unkenntnis wird ihnen der Besuch von Sonderschulen empfohlen.
    Wichtig ist das frühzeitige Erkennen des Vorliegens einer solchen Störung, um ständig steigendem Leistungsdruck, Misserfolgsorientierung und gänzlichem Schulversagen vorzubeugen.
    Aber Dyskalkulie behebt sich nicht im Selbstlauf.

    Ziele unserer Initiative:





    Ansprechpartner in Thüringen

    Ein Erfolgsrezept können Sie von uns nicht erwarten. Wir sind keine Profis.
    Wir haben uns zusammengefunden, um für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Fach Mathematik Wege zur Rückgewinnung ihres Selbstvertrauens zu suchen.
    Wir wollen eine Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schulen, Medizinern, Psychologen, Therapieeinrichtungen und Ämtern zum Wohl der Betroffenen erreichen.
    Wir möchten Eltern auf der Suche nach geeigneten Finanzierungs- und Therapiemöglichkeiten mit unseren Erfahrungen beratend zur Seite stehen.
    Wir möchten die Erfahrungen anderer Eltern nutzen, um ein Konzept für die Meisterung des Behördendschungels zu entwerfen, um damit den Leidensweg der von Dyskalkulie betroffenen Kinder zu verkürzen.
    Über Ihre Mitarbeit würden wir uns sehr freuen.

    E.-M. Jung
    99518 Bad SuIza
    Tel.:(036461)22587
    E-mail: dyskalkulie.thueringen@web.de

    Dieser Flyer konnte mit der Unterstützung der AOK entstehen.

    Die AOK Thüringen, Regionalzentrum Weimar/Weimarer Land, Geschäftsstelle Apolda übernahm jüngst die Organisation und den Druck von 500 dieser Faltblätter. Unser Dank geht an die Regionalleiterin Frau Schnellert und die Sachbearbeiterin für Rehabilitation, Frau Kahle, in Apolda.“
    Große Unterstützung erfuhr die Elterninitiative bisher auch bei Kopierarbeiten und dem Druck von Faltblättern durch den Studienkreis Apolda, die IKOS Jena und die KISS Erfurt.

    Die aus der 1999 gegründeten Elterninitiative hervorgegangene „Elterninitiative Dyskalkulie Thüringen“ bemüht sich, über die Hintergründe und Zusammenhänge dieser Entwicklungsstörung aufzuklären. 
    „Rechenstörung/Rechenschwäche/Dyskalkulie ist noch relativ unbekannt, unerforscht und ein immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückendes Thema in Thüringen.
    Wichtig ist das frühzeitige Erkennen des Vorliegens einer unter anderem auf ungenügenden Grundlagenkenntnissen in Mathematik beruhenden Entwicklungsstörung. Sie wird meist ab der 2. Klasse der Grundschule auffällig und kann Ursache für daraus resultierende psychosomatische Störungsbilder sein. Nicht- oder zu spätes Erkennen führt dann zu Schulversagen und oft zu teuren Therapien."

    Elterninitiative Dyskalkulie Thüringen

    Interessenten werden gebeten, sich bitte
    per e-Mail unter: dyskalkulie.thueringen@web.de oder
    telefonisch: 036461/22587 oder
    schriftlich bei: E.-M, Jung, Salzstraße 41, 99518 Bad Sulza
    anzumelden.
    oben

    Die PAETEC Institute für Lerntherapie

    bieten ebenfalls ihre Hilfen an.

    • die Newsletter
    • ganz neu: Elternseminare
    • Arbeitsmaterialien( s.Angebote für Eltern und Lehrer)
    • Therapie ( s.Unser Konzept)

    Die Newsletter der PAETEC Institute für Lerntherapie halten für Sie nützliche Informationen zum Umgang mit Kindern, die Lernschwierigkeiten haben, bereit.

    • Woran erkennt man Rechtschreibschwäche?
    • Wie entstehen Rechenschwächen?
    • Wie früh kann man eine Rechenschwäche feststellen?
    • Was können Eltern tun?

    Newsletter 2009 :

    1. Ist LRS eine Krankheit?

    Seit immer mehr Kinder, deren Verhaltensformen oder Begabungsprofile nicht einer engen Norm entsprechen, zunehmend als krank eingestuft werden, ist diese Debatte neu entfacht.
    Auch Kinder mit einer Rechenschwäche sind davon betroffen.
    Vier Wissenschaftlerinnen, Dr. Britta Büchner, Dr. Borghild Rehak, Dr. Nicole Robering und Prof. Dr. Birgit Werner, gehen deshalb im aktuellen Newsletter dieser Frage nach:
    Ist LRS eine Krankheit?
    Wir berichten außerdem über die didacta, Europas größte Bildungsmesse, die im Februar 2009 in Hannover stattfand.
    Im Buchtipp stellen wir den Jugendroman
    "35 Kilo Hoffnung" von Anna Gavalda vor.

    Sie finden den Newsletter unter: http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/180.pdf

    2. Deutsch als Zweitsprache

    unter den Berliner Kindern sind es schon 42 Prozent, unter den Stuttgarter Kindergartenkindern bereits 67 Prozent, die Deutsch als Zweitsprache lernen.
    Wenn diese Kinder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche haben, dann wird sie häufig nicht erkannt, weil die Lernprobleme auf allgemeine Spracherwerbsprobleme zurückgeführt werden.
    Im aktuellen Newsletter sehen wir uns deshalb die Grundlagenforschung in diesem Bereich an:
    Was weiß man inzwischen darüber, wie Kinder eine Zweitsprache lernen?
    Außerdem stellen wir das LiSe-DaZ-Verfahren vor.
    Mit diesem lässt sich der sprachliche Entwicklungsstand sehr gut diagnostizieren.
    Darauf basierend können dann gezielt Fördermaßnahmen aufgebaut werden. ...

    Unseren Newsletter finden Sie unter: http://duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/199.pdf

    Mit freundlichen Grüßen
    Doris Friedrich

    Duden Paetec GmbH
    Duden Institut für Lerntherapie
    Doris Friedrich
    Leiterin für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Bouchéstr. 12 // Haus 11, 12435 Berlin Tel. +49 (0)30 5331-1825, Fax: (0)30 5331-1829
    E-Mail: d-friedrich@duden-institute.de
    http://duden-institute.de

    3. Was zählt?

    "Was zählt?" ist das Thema unseres neuen Newsletters.
    Prof. Dr. habil Stoye weist auf die Bedeutung von Vorstellungen beim Mathematiklernen hin.
    Jana Köppen, Fachbereichsleiterin Mathematik der Duden Institute für Lerntherapie, empfiehlt dazu passend verschiedene Spiele, die das Entwicklen von Vorstellungen unterstützen.
    Auf dem Buchmarkt ist das "Handbuch Rechenschwäche" in einer erweiterten und überarbeiteten Auflage neu erschienen.
    Wir stellen dieses Fachbuch als Buchtipp vor.

    Den Newsletter finden Sie unter:
    http://duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/204.pdf

    Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

    Mit herzlichen Grüßen
    Doris Friedrich

    Duden Paetec GmbH
    Duden Institut für Lerntherapie
    Doris Friedrich
    Leiterin für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Bouchéstr. 12 // Haus 11, 12435 Berlin Tel. +49 (0)30 5331-1825, Fax: (0)30 5331-1829
    E-Mail: d-friedrich@duden-institute.de
    http://www.duden-institute.de
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Duden Paetec GmbH
    Sitz der Gesellschaft: Berlin
    Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 34527
    Geschäftsführung: Dr. Gerd-Dietrich Schmidt


    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Heutzutage bezweifelt niemand mehr, dass es Kinder mit einer Rechenschwäche oder Lese-Rechtschreib-Schwäche gibt.

    Deutlich weniger bekannt ist aber, dass es auch eine Lese-Rechtschreib-Schwäche beim Erlernen von Fremdsprachen geben kann.

    Marleen Dudjahn, Fachbereichsleiterin für Deutsch und Englisch im Duden Institut für Lerntherapie, gibt deshalb im neuen Newsletter Auskunft, was man unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche in Englisch versteht.
    In einem weiteren Artikel wird dazu der englischsprachige Raum betrachtet. Dort widmen sich Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten dem Phänomen der Fremdsprachenlegasthenie.
    Im Buchtipp wird ein Fachbuch zur LRS-Förderung im Englischunterricht vorgestellt und ein kleiner Bericht informiert über die Tage der Mathematik Rhein-Main-Neckar.

    Den Newsletter finden Sie unter:
    http://duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/167.pdf

    Viel Freude beim Lesen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Doris Friedrich

    Duden Paetec GmbH
    Duden Institut für Lerntherapie
    Doris Friedrich
    Leiterin für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Bouchéstr. 12 // Haus 11, 12435 Berlin Tel. +49 (0)30 5331-1825, Fax: (0)30 5331-1829
    E-Mail: d-friedrich@duden-institute.de
    http://duden-institute.de

    Im Newsletter 03/08

    geht es um Lernen und Bewegung.
    Majka Schmidt, Motologin, beschreibt wie Bewegung vor allem das Verständnis für mathematisch-physikalisches Wissen unterstützt.
    Außerdem gibt der Newsletter Anregungen, wie Eltern und Pädagogen Bewegung beim Lernen einsetzen können.
    Sie finden den Newsletter auf unserer Homepage unter:

    http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/156.pdf

    DUDEN PAETEC GmbH
    Duden Institut für Lerntherapie
    Doris Friedrich
    Leiterin für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Bouchéstr. 12 // Haus 11, 12435 Berlin Tel. +49 (0)30 5331-1825, Fax: (0)30 5331-1829
    E-Mail: d-friedrich@duden-institute.de
    http://duden-institute.de

    Der aktuelle Newsletter 2 / 08 :

    Seelische Behinderung

    Der Begriff der seelischen Behinderung löst bei Eltern oft Unverständnis und Irritationen aus - vor allem, wenn er von Jugendämtern im Zusammenhang mit einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche gebraucht wird.
    Was bedeutet dieser Begriff?
    Im aktuellen Newsletter beleuchten wir diesen näher.
    Dr. Thomas Schlesinger, Kinder- und Jugendpsychiater des Gesundheitsamtes des Landkreises Märkisch-Oderland betrachtet ihn aus juristischer Sicht.
    Dr. Bärbel Lorenz, Leiterin des DUDEN PAETEC Instituts für Lerntherapie in Rostock, zeigt anhand eines Fallbeispiels die Situation betroffener Kinder.
    Außerdem berichtet der Leiter des Instituts in Jena, Dr. Klaus Rues, von Lerntherapien in den Ferien auf einem Reiterhof.
    Den Newsletter finden Sie unter:

    http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/149.pdf

    Im Newsletter 1 / 08

    greifen wir eine Debatte um Diskriminierung im Klassenzimmer auf.
    Wegen einer neuen Empfehlung wurde der Kultusministerkonferenz Diskriminierung von Legasthenikern und Dyskalkulikern vorgeworfen.
    Wir fragten nach und führten ein Interview mit Werner van den Hövel, dem Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe bei der Kultusministerkonferenz.
    Außerdem machen wir beim Jahr der Mathematik mit. Was wir vorhaben, stellen wir im Newsletter kurz vor. Sie finden diesen auf unserer Homepage unter:
    http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/142.pdf

    Newsletter 3/2007:

    Im Newsletters 3/2007 geht es um Stress in der Familie bei Lernproblemen der Kinder. Dr. Bärbel Lorenz, Leiterin des Duden Paetec Instituts Rostock, gibt Empfehlungen, was man machen kann, wenn die Nerven in der Familie blank liegen.
    Außerdem stellt sich die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung vor.
    Sie bietet ein interessantes Online-Projekt für Kinder, Jugendliche und Eltern, die Hilfe bei familiären Problemen suchen.
    Das empfohlene Hörbuch von Wolfgang Bergmann verrät, wie wir unsere Kinder glücklich machen können und Dr. Christian Werge, Leiter des Duden Paetec Instituts Halle, berichtet über einen interessanten Vortrag des Mediziners Prof. von Aster.
    Er forscht seit Jahren im Bereich der Rechenschwäche.
    Der Newsletter steht Ihnen als PDF-Download unter

    http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/113.pdf

    zur Verfügung.

    Newsletter 2/2007:

    Lernmotivation in der Schule
    Prof. Dr. Andreas Hartinger, Ordinarius für Grundschulpädagogik und –didaktik
    an der Universität Augsburg, stellt die Ergebnisse seiner Studie vor:

    So wie es für Schüler keine Nürnberger Trichter gibt, so gibt es auch für Lehrerinnen und Lehrer keine Patentrezepte, wie sie ihren Schülern erfolgreich den Schulstoff vermitteln können. Allerdings hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass ein Lernen bzw. Lehren, das sich an den Interessen der Schüler orientiert, deutlich erfolgreicher und besser ist, als ein Lernen ohne Interesse. Weil dies vor allem für das Verständnis des Gelernten gilt und nicht für reines Faktenwissen, ist das Interesse
    am Stoff als ein wichtiger Hinweis für Erfolg versprechenden Unterricht zu sehen. Das Interesse am Stoff erhöht die Lernmotivation.
    Weiteres lesen Sie unter http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/110.pdf

     

     

     

    Der Newsletter stellt das Buch vor: Besser lernen, Martin Schuster, Hans-Dieter Dumpert, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2007, ISBN 978-3-540-29377-4, 19,95 EUR

     

     

     

     

    „Besser lernen“ ist ein Lernratgeber für jedermann. Es stellt leicht verständlich und leicht nachvollziehbar Lerntechniken vor. Erfolgreiches
    Lernen verläuft nach Schuster und Dumpert nach einem immer wieder kehrenden Muster, das sie den basalen Dreischritt des Lernens nennen.
    Dabei wird das Wissen, der Stoff, aber genauso auch ein Bewegungsablauf über drei Schritte gelernt: 1. einprägen, 2. abrufen und 3. prüfen. Das klinkt zunächst sehr einfach, was das Buch „Besser lernen“ dann aber interessant macht, sind die daraus konkret abgeleiteten Lernstrategien. Anhand von zahlreichen Beispielen werden verschiedene Modelle vorgestellt. Wie gelingt das Auswendiglernen von Vokabeln oder Gedichten besser? Wie schaffe ich es, Texte sinngemäß wiedergeben zu können? Wie gelangt man zu einem wirklichen Verständnis des Wissens, dass dann auch in neuen Zusammenhängen abrufbar ist? Durchgängig finden sich dabei auch Tipps,
    wie die eigene Lernmotivation erhöht werden kann. Ein langes Kapitel ist den Sorgen und Nöten beim Lernen gewidmet. Die Autoren geben Empfehlungen, wie man damit umgehen kann. Wie lassen sich Unsicherheiten reduzieren?
    Wie das Selbstgefühl stärken? Dieses Buch richtet sich an ältere Schüler,
    die sich z.B. auf das Abitur oder einen Berufsabschluss vorbereiten. Es hilft Studenten, die häufig in kurzer Zeit große Wissensmengen bewältigen müssen und es gibt Lehrern und Lehrerinnen Anregungen für die
    Wissensvermittlung. Auch für Eltern gibt es ein kleines Kapitel, wie man Kindern beim Lernen helfen kann. Aber eines kann auch „Besser lernen“ nicht: das Lernen abnehmen. Ohne Mühe geht es nicht. Aber mit „Besser lernen“ geht manch ein Lernvorgang effektiver und die Freude
    am Lernen wächst.

    der Newsletter 1/2007 befasst sich in zwei Artikeln mit den psychischen Folgen von Schulversagen.
    Wenn Kinder die geforderten Leistungen nicht bewältigen, beginnt für viele eine lange Leidensgeschichte.
    Das Schulversagen hinterlässt deutliche Spuren in der Psyche.
    Erste Folgen sind schon in der Anfangsphase zu beobachten.
    Bleiben die Lernprobleme über längere Zeit bestehen, dann kann es zu massiven Störungen kommen.
    Außerdem informiert der Newsletter über vier neue DUDEN Institute für Lerntherapie, die in den nächsten Wochen eröffnen werden.
    Sie finden den Newsletter unter dem Link:

    http://www.paetec.de/verlag/pdf_pit/105.pdf

    Wenn der Schulalltag wieder Einzug mhält. Für viele Kinder Anlass zur Freude, bei manchen beginnen erneut die Sorgen um ein gutes Zeugnis. In diesem Newsletter skizziert Prof. Dr. Uwe Sandfuchs, wie man durch eine entsprechende Unterrichtsgestaltung auch Kindern mit Lernproblemen gerecht werden kann.
    Lerntherapeutin und Grundschullehrerin Marlies Kießler verrät Eltern von Vor- und Grundschulkindern, welche Fähigkeiten ihre Kinder beim Schuleintritt beherrschen sollten.
    Ein Bericht über ein Ehemaligen-Treffen von Therapiekindern, Termine aus den Instituten und eine Buchempfehlung runden diesen Newsletter ab.
    Den Newsletter, die vollständige Fassung des Artikels von Prof. Dr. Uwe Sandfuchs und eine Liste empfehlenswerter Kinderbücher und Ratgeber können Sie als PDF-Dokument herunterladen:

    http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2005_3.pdf

    oder
    http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2005_1.pdf
    Er beschäftigt sich mit der Frühförderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten.

    oder z.B.
    Der Newsletter 4/2004:
    http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2004_4.pdf
    Diesmal geht es vor allem um Probleme beim Englischlernen.
    Zum Ausprobieren einer Übung können Sie sich auch ein Arbeitsblatt unter folgendem Link abrufen:
    http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/Arbeitsblatt_Englisch_62.pdf

    andere:
    http://www.paetec.de/therapie/pdf/group_3/News_2004_1.pdf

    Newsletter 1/2006 zum Schulübergang

    Lernschwierigkeiten verschwinden nicht automatisch mit dem Übergang auf eine neue Schule.
    Daher greifen wir in unserem ( neuen/d.Red. )Newsletter dieses Thema auf.
    Diplom-Pädagogin Dr. Birgit Ebbert erinnert an einige allgemeine Aspekte, die beim Übergang zu beachten sind.
    Institutsleiterin Dr. Mikaela Blume gibt Hinweise, wie Lehrerinnen und Lehrer Kindern und Jugendlichen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche das Lernen in der weiterführenden Schule erleichtern können.
    Institutsleiterin Jana Köppen fasst die wichtigsten mathematischen Grundlagen zusammen, die ein Kind am Übergang zur weiterführenden Schule beherrschen sollte.
    In der Reihe ?Buchtipps? stellen wir den neuen Elternratgeber ?Rechenschwäche? von Margret Schwarz vor, der Vorsitzenden der Initiative für das rechenschwache Kind.

    http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/91.pdf

    Newsletter zu Spiel und Lernen

    Im neuen Newsletter finden Sie Informationen zu Spiel und Lerntherapie.
    Die Adresse ist http://www.duden-paetec.de/verlag/pdf_pit/102.pdf 
    Mit einem Buchangebot, dass durchaus familienfreundlich ist und zur rechten Zeit kommt. Denn richtig spielen macht schlau.

     

     

    Zu einem neuen Hilfsangebot für Eltern schreibt der Leiter des Institutes,
    PD Dr. M.Schmitz:

    .

    Wenn das eigene Kind Probleme beim Lernen in der Schule hat, ist dies für viele Eltern oft unverständlich. Besonders schlimm ist es, wenn solche Probleme nur in einem Fach auftreten und das Lernen in anderen Bereichen anfänglich keine Schwierigkeiten bereitet. Die Folge ist, dass im Problemfach eben mehr geübt wird. Damit beginnt oft ein Kreislauf, der in der Literatur als "Teufelskreis der Lernprobleme" bekannt ist.
    Dabei können die Gründe für Probleme beim Lernen sehr vielfältig sein.
    Nur selten kann zusätzliches Üben des aktuellen Schulstoffes die Lernprobleme überwinden helfen.
    Am Duden Paetec Institut für Lerntherapie Erfurt organisieren wir ab September 2005 ein Elternseminar in dem sich Eltern, Großeltern oder andere Interessierte zu Themen, die im Zusammenhang mit Lernproblemen stehen, informieren können.

    Vorest sind folgende Themen geplant:

    - Lernschwierigkeiten im Mathematikunterricht der Grundschule. Wie können Eltern helfen?
    - Ergotherapie - Eine für Kinder wichtige Heilmethode
    - Lernschwierigkeiten im Deutschunterricht der Grundschule. Wie können Eltern helfen?
    - Erziehung und Ermutigung - Kinder stärken

    Nähere Informationen finden Sie auch im Internet (http://www.pit-erfurt.de).
    Für weitere Anfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Schmitz
    ----------------------------------------------
    DUDEN PAETEC Institut für Lerntherapie Erfurt Beratung - Diagnostik - Lerntherapie

    Holbeinstraße 5, 99099 Erfurt
    Tel./Fax: 0361 6535360
    Telefon: 0361 3804559 oder 0179 4993539
    Email: erfurt@duden-paetec.de
    Internet: http://www.pit-erfurt.de

    weitere Informationen zum Thema

    und eine Liste von lerntherapeutischen Einrichtungen in Deutschland und Österreich finden Sie auch bei:
    http://home.snafu.de/wehrmann/rechenschwaeche.html
    Außerdem finden sich dort einige Informationen zum Thema Früherkennung.

    Kontakt, Informationen, Gedankenaustausch
    bietet auch an:

    Institut für mathematisches Lernen
    D-38100 Braunschweig, Steinweg 4
    Tel. 0531-12167750 Fax 0531-12167759
    Internet: http://www.zahlbegriff.de
    oben

    Auch in Thüringen zu Hause ist das
    Zentrum für Rechenschwäche in Altenburg:

    Zukunftssorge Rechenschwäche

    Karina Heyber und Dr. Olaf Steffen.
    Zentrum für Rechenschwäche in Altenburg - Dr. Olaf Steffen und Karina Heyber bei OTZ / Von OTZ-Redakteurin Elke Lier Seit 1. März gibt es in Altenburg eine Spezialeinrichtung zur Erforschung, Diagnose und Therapie von Rechenschwäche (Tel: 03447/896981, www.ZTR-Rechenschwaeche.de).

    Leiterin Karina Heyber und Dr. Olaf Steffen, wissenschaftlicher Leiter der Institute Halle, Leipzig, Naumburg, gaben bei OTZ Antwort auf die Frage: "Warum solch ein Zentrum?". Bis zu 30 Prozent aller Grundschüler, so jüngste Forschungsergebnisse der Universitäten Jena und Potsdam in Kooperation mit ZTR, leiden unter Rechenschwäche (Dyskalkulie). Bei berufsunfähigen Jugendlichen - Landesarbeitsämter gehen von 25 Prozent jedes Jahrgangs aus- kämpfen bis zu 85 Prozent mit dem Problem. Rechenschwäche lässt ihnen kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

    Dr. Steffen: "Zahlenmathematik ist ein aufeinander aufbauendes Wissensgebiet. Wenn sehr früh wesentliche Abstraktionsschritte nicht begriffen wurden, kommt es zum Verständnisbruch. Dem Schulstoff kann nicht mehr gefolgt werden. Dyskalkulie ist ein erworbenes Wissensdefizit, aber keine Krankheit." Als "Verschiebebahnhof" bezeichnet der Sozialwissenschaftler den Umgang mit Kindern, die oft unsinnig in Förderschulen und mathematischen Therapien landen. Karina Heyber, 20 Jahre Mathelehrerin in Gera: "Auch gut ausgebildete Lehrer und Sonderpädagogen können es nicht schaffen, solchen Kindern zu helfen. Dafür ist eine Spezialausbildung nötig."

    Rechenschwäche ist begründet im fehlenden kardinalen Zahlverständnis. Sie ist nicht Folge von Dummheit, fehlendem Fleiß, mangelnder Konzentration oder logischem Denkvermögen, betonen die Gesprächspartner. Sie verweisen dabei auf seltene Fälle gesundheitlicher Ursachen wie "Frühgeburt, Hör- und Sehschwächen sowie Mittelohrentzündungen, die mit der Charit- gerade erforscht werden."

    Dr. Steffen führt Ursachen auch aufs Schulsystem zurück: "Anders als vor 1989 findet einerseits keine Anleitung zum Verständnis von Zahlen und Mengen mehr im Kindergarten statt. Dies setzt der Lehrplan der 1. Klasse aber voraus. Andererseits werden Wissensdefizite der Erstklässler zu sehr früher Differenzierung herangezogen, so dass Lernprobleme schnell zur Privatsache werden." Üben, üben, üben - das Rezept versage bei Rechenschwäche.

    "Wer nicht rechnen kann, ist dumm." Diese These nennt Dr. Steffen "Unsinn" und einen "Frontalangriff auf das Kind". Mathematische Lerndefizite seien korrigierbar, unbehandelt fühlen sich Kinder immer mehr als Versager. Ihnen zu helfen, sei neben Forschung und Wissenstransfer Ziel der für alle offenen Therapieeinrichtung in der Altenburger Gabelentzstraße 6.

    "Nach einem ersten persönlichen Beratungsgespräch mit Kind und Eltern ", so Karina Heyber, "wird entschieden, ob das Zentrum für das Mathe-Sorgenkind zuständig ist. Dann beginnt die Diagnostik. Bei nötiger Motivation und tatsächlicher Rechenschwäche leiten wir altersunabhängig eine Einzeltherapie von 45 Minuten einmal pro Woche ein." Zwischen 100 und 120 Stunden sind notwendig, um das Mathedefizit zu beseitigen.

    Privat finanziert ist dies nicht ganz billig. Eine Elite-Nachhilfe? Karina Heyber und Dr. Steffen verneinen das. Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz könnten bei drohender seelischer Behinderung infolge Dyskalkulie gemäß den Paragraphen 35a sowie 27 des Sozialgesetzbuches VIII Therapiekosten beim Jugendamt beantragt werden. Jedoch solle nicht die ganze Problematik dort abgeladen werden. Für die Präventionsarbeit an den Schulen stehe das ZTR Schulämtern und Ministerien schon jetzt zur Seite.
    OTZ, 26.03.04

    oben

    Fehlende Grundlagen zeigen sich oft erst in der Regelschule

    Die Lehrerin meines Sohnes meint, er habe eine Rechenschwäche. Was ist das?, fragt Frau O. aus Sondershausen. Es antwortet vom Institut für Lerntherapie Dr. Michael SCHMITZ.

    Unter dem Begriff Rechenschwäche werden erhebliche und lang andauernde Schwierigkeiten beim Erlernen der mathematischen Grundlagen zusammengefasst. Die Ursachen dafür können sehr verschieden sein. Es ist aber keine Krankheit im eigentlichen Sinne.

    Solche Schwierigkeiten wie bei Ihrem Sohn können beispielsweise infolge von Verzögerungen in der Entwicklung entstehen. Oder aber die Anforderungen, die in der Schule gestellt werden, passen nicht zu den Voraussetzungen Ihres Kindes. Meist wird das leider erst erkannt, wenn bei betroffenen Kindern ein sicherer Umgang mit den ersten Grundlagen der Mathematik nicht mehr gelingt.

    Es ist aber auch nicht ungewöhnlich, dass sich solche Probleme erst in der Regelschule drastisch zeigen. Betroffene Schüler kaschieren häufig durch Auswendiglernen von Regeln und Rechenverfahren ihre Probleme, ohne dass inhaltliches Verständnis aufgebaut wurde. Oft ist es dann die Bruchrechnung, die Schwierigkeiten offenlegt. Eltern kennen die Situation, dass Geübtes zu Hause klappt, aber bereits kleine Veränderungen in der Aufgabenstellung ein Scheitern mit sich bringen. Wenn Kinder jedoch die systematisch aufgebauten Grundlagen der ersten Schuljahre nicht als Lernvoraussetzungen für sich entwickeln konnten, gelingt ein erfolgreiches Weiterlernen auch nicht und die Misserfolge mehren sich später.

    Effektive und dauerhaft erfolgreiche Hilfe muss deshalb die Lernvoraussetzungen entwickeln und die Grundlagen des Mathematikunterrichts aufbauen. Leider ist das häufig in der Schule allein nicht zu leisten, auch wenn Eltern sich wünschten, dass entsprechende Schwierigkeiten im Unterricht selbst abgebaut werden. Sie können Ihrem Kind aber zuhause durchaus helfen. Nur aktuelle Aufgaben zu üben reicht dafür nicht aus. Versuchen Sie herauszufinden, an welcher Stelle Ihr Sohn die Grundlagen in der Mathematik nicht verstanden hat und erklären Sie ihm dies noch einmal. Dabei empfiehlt es sich, auch die Mathematiklehrerin mit einzubeziehen und zurate zu ziehen. Kleine Erfolgserlebnisse wirken dann oft sehr motivierend und können vielleicht schon aufgebaute Blockaden lösen. Das Verständnis für Zahlen und mathematische Zusammenhänge lässt sich auch spielerisch fördern. Schauen Sie sich auch einmal im Fachbuchangebot um, dort finden Sie spannende Zahlenspiele und Aufgabenhefte, die den Zugang zu der meist als trocken empfundenen Mathematik erleichtern. Natürlich können Sie auch einen Lerntherapeuten konsultieren.
    TA, 21.04.04

    oben

    Institut für pädagogische Diagnostik

    Die Frage nach den Ursachen von Rechenschwäche wird sehr differenziert beantwortet und entsprechend unterschiedlich sind sind die Hilfsangebote.
    Eltern sind gut beraten, Unterstützungssysteme in ein längerfristiges Hilfskonzept einzubauen. Dazu verhilft die Inanspruchnahme pädagogischer Diagnostik.

    Das Erfurter Institut für pädagogische Diagnostik unterstützt Eltern bei der bedürfnisorientierten Förderung der Kinder im Elementar- und Primarbereich ( bis 12 Jahre).

    oben


         

    Wenn das Kind

    • nur schwer Freundschaften aufbauen kann
    • oft verträumt und teilnahmslos ist
    • oft Angst hat
    • schlecht einschlafen kann
    • sehr nervös, unruhig uind zappelig ist
    • negativ auffällt (Schule, Kindergarten)
    • sich leicht erregt
    • zu Wut- und Trotzanfällen neigt
    • Essstörungen hat
    • im Unterricht zu langsam arbeitet
    • sich oft nicht konzentrieren kann
    • nicht gern zur Schule geht
    • seine Begabungen nur schlecht nutzen kann
    • oft über Schmerzen klagt, ohne dass organische Ursachen dafür fetsgestellt werden können

    brauchen Eltern Rat und Hilfe

     

     

     

    ADS-Selbsthilfegruppen sind ihre Partner. Seit 2001 gibt es eine solche Selbsthilfegruppe in Rudolstadt, es ist die Adresse für betroffenen Eltern.

    Familienzentrum
    Schillerstraße 50
    07407 Rudolstadt
    Tel. 03672 31 36 10
    Ansprechpartnerin Frau Manuela Triltsch, Tel. 03672 42 37 79.
     

    oben